Kinderosteopathie

Liebe Eltern,

Ihr Kind ist bei uns gut aufgehoben. Egal ob es um einen Neugeborenen Check-up, Behandlung nach orthopädischer Verletzung oder einfach nur um, von ihrem Kind geäußerte Beschwerden geht, ist es wichtig, dass ein Osteopath weiß, in welcher Entwicklungsstufe sich ihr Kind befindet und inwiefern Abweichungen zu erkennen sind.

Wir haben Kinderosteopathinnen, die sich schon früh für extra Fortbildungen im Bereich Kinderosteopathie entschieden und sie erfolgreich absolviert haben. Diese werden sich der Beschwerden Ihrer Kinder egal ob Säugling oder schon pubertär mit Empathie annehmen. In unserem Hause werden täglich mehrere Kinder behandelt, was wiederum unseren Mitarbeiterinnen Erfahrung bringt.  

Warum kann eine osteopathische Behandlung auch für die ganz Kleinen schon sinnvoll sein?

Schon im Mutterleib, gerade in den letzten Schwangerschaftswochen, können durch Platzmangel, Blockaden beim Säugling entstehen.

In der Natur kommt bei keinem Säugetier ein ähnlich schlechtes Verhältnis von Kopfumfang und dem Durchmesser des Geburtskanals vor, wie bei uns Menschen. Bei uns ist nämlich der Kopfumfang größer als der Geburtskanal weit ist.

Glücklicherweise hat sich aber unser Schädel so entwickelt, dass er nicht starr und knöchern ist, sondern ein, verschiebbare und weiche Knochenplatten hat. Auch die verhältnismäßig breite Schulterpartie kann sich durch die Sanftheit des kindlichen Gewebes gut verformen um die enge Passage gut zu bewältigen.

Und doch kommt es immer wieder einmal vor, dass sich z. B. Schädelknochen, Kopfgelenke oder der Schultergürtel mit den Schlüsselbeinen, nicht wieder in ihre ursprüngliche Position zurückschieben

Diese Blockaden können z. B. die Ursache für das Kiss-Syndrom (Schiefhals, sog. Torticollis), 3-Monats-Koliken, Plagiocephalie (asymmetrische Schädelverformungen) und auch Schreikinder sein.

Ein geplanter oder ungeplanter Kaiserschnitt führt im Vergleich zur einer Spontangeburt zu einem sehr plötzlichen Druckunterschied. Im Mutterleib noch von gewohnter Flüssigkeit umgeben, wird das Kleine nun sehr plötzlich, mit dem atmosphärischen Druck konfrontiert, was einen großen physischen Stress für den Körper bedeutet. Auch dadurch kann die ein oder andere Blockade in dem zarten Körper verursacht werden.

Begleitend zu den schulmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen können bei den osteopathischen Vorsorgeuntersuchungen (OU1-6) mit sanften manuellen Tests und Techniken solche Blockaden erkannt, behandelt oder ausgeschlossen werden. Hierzu haben wir speziell für Säuglings- und Kinderosteopathie ausgebildete Osteopathinnen.

Wir bieten osteopathische Vorsorgeuntersuchungen für Neugeborene ab 3 Wochen nach der Geburt und für Kinder bis zum 10. Lebensjahr an.

Behandlungsraum
Frau Brier & Frau Kobylka

Osteopathische Vorsorgeuntersuchung
für Neugeborene und Kleinkinder (OU1- 6)

Früherkennungsmaßnahmen
  • OU1  ab 3 Wochen nach der Geburt (postnatal)
  • OU2  3 Monate (Übungen zur motorischen Entwicklung)
  • OU3  18-24 Monate (Beginn des Laufens, Sprachliche Entwicklung)
  • OU4  3-4 Jahre (Kieferprophylaxe)
  • OU5  6 Jahre (vor der Einschulung)
  • OU6  10 Jahre (vor Beginn der Pubertät)

Unsere Kinderosteopathinnen können Sie hier kennenlernen: